KUKA Brand Experience – 2016

Der Dunkelraum

Der neue KUKA Markenshowroom im ETZ in Augsburg-Lechhausen besticht durch einen radikalen Ansatz: Die Marke präsentiert sich nicht nur über eine klassische Showroomgestaltung nach allen Regeln des Corporate Designs, sondern durch ein Markenerlebnis, das zunächst einmal einen der wichtigsten Sinne außen vor lässt – das Sehen.

Im Showroom erwartet den Besucher tiefe Dunkelheit – ein extremer Gegensatz zum übrigen Gebäude, dass sehr hell, lichtdurchflutet und in die Markenfarbe Weiß getaucht ist. Automatisch schärfen sich die übrigen Sinne: Man spürt den Materialwechsel in seiner Umgebung , den weichen Teppichboden und stoffbezogene Wände, die zugleich für eine gedämpfte Akustik-Atmosphäre im Raum sorgen.

Der Besucher wird über ein Trackingsystem erfasst, mit dessen Hilfe er durch punktuellen Einsatz von Licht interaktiv durch den Raum begleitet wird. Ihm eröffnen sich immer wieder neue Erlebnisse in einem offenen und ungeführten Raumparcours, der mit einem kleinen historischen Exkurs in Form eines räumlichen und inhaltlichen Prologs beginnt.

An einer interaktiven Historienwand stellt sich das Unternehmen KUKA anhand der wichtigsten Meilensteinen seiner über 100jährigen Geschichte chronologisch vor. Zum Wechsel von der Gegenwart in die Zukunft muss auch der Besucher einen Richtungswechsel im Raum vornehmen. Nun wird auf einmal der Blick in den großen Dunkelraum frei.

Über eine Treppe gelangt man zu einer geheimnisvoll erleuchteten Medien-Installation im Zentrum, die sich bei Annäherung aktiviert. Über ein Terminal kann der Besucher zwei riesige KUKA Industrieroboter aus der Quantec-Serie in Betrieb setzen – sie interagieren tetrisartig mit von Projektionen bespielten Würfeln. In der minutiös gesteuerten Gesamtchoreographie aus Licht, Projektion, Sound und Roboterbewegung sind zentrale Markenthemen wie „Orange Intelligenz“ oder „Industrie 4.0″ anschaulich verpackt und emotional erlebbar.

Als besonderes Highlight kann ein dritter Quantec-Roboter in der Mitte aktiviert werden, der ein vom Besucher vorgezeichnetes Bild mit Licht nachmalt. Der Malvorgang wird über eine Langzeitbelichtung fotografiert, so dass ein vollständiges Bild entsteht. Das vom Roboter nachgezeichnete Licht-Motiv kann direkt vor Ort an Freunde und Bekannte versendet werden.

Märkte

Weitere Exponate befinden sich im übrigen Raum verteilt und können durch Annäherung ebenfalls aktiviert werden.
Ein Exponat zum Thema Märkte arbeitet mit einem hochmodernen LBR Iwa Roboter, der Mensch-Roboter-Kollaborationen zulässt. Hier kann der Besucher den Roboter selbst mit der Hand führen und Themen und Infos erkunden.

Global

Das Exponat zum Thema Global zeigt ebenfalls einen LBR Iwa, der einen dreidimensionalen, von Projektionen bespielten Globus hält und dreht – je nachdem welchen KUKA-Standort der Besucher auf der Weltkarte auswählt.

Orange Intelligenz

Das Exponat zur Orangenen Intelligenz ist eine Mischung aus einem digitalen und analogen Erlebnis, bei dem sich der Besucher mit einem tangible item in Form des KUKA-Logos Themen als Video- und Textdarstellung anzeigen lassen kann.

3D-Brillen

Ein weiteres Highlight bildet eine 3D-Brillen-Installation mit einer kleinen Lounge-Ecke. Hier können KUKA Produktfilme in neuer Form als 360-Grad- oder 3D-Erlebnisse wahrgenommen werden.

Und bevor der Besucher den Raum verlässt, steht ihm für das obligatorische Abschlussfoto noch eine klassische Fotowand zur Verfügung. Natürlich stilecht mit einem KUKA-Roboter.

Credits

tisch13: Idee & Konzept, Design, Lead-Agentur, Generalübernehmer
Meso: Technische Planung und Umsetzung, Software, Programmierung, Design
Metron: Raumbildender Ausbau
Expotec: Exponatbau
KLING KLANG KLONG: Musik- und Klanginszenierung
FLM: Licht- und Tontechnik